Thomas Nord fordert Solidarische Mindestrente

pressefoto-thomas-nordIm Jahr 2015 waren 20,8 Prozent aller Menschen über 55 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, 2006 waren es noch 18,2 Prozent. Dies geht aus aktuellen den Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat hervor. Dazu erklärt der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Thomas Nord:

„Eine verlässliche Rentenpolitik muss sich an dem Ziel messen lassen, den erarbeiteten Lebensstandard zu sichern, sowie Armut im Alter zu vermeiden. Es ist Zeit für einen grundlegenden Kurswechsel in der Rentenpolitik. Es ist Zeit für eine Solidarische Rentenversicherung.

Durch die zunehmenden Armut Älterer, spiegelt sich die gesamte Problemlage im Bereich Arbeit und Soziales wieder. Ursachen sind in meinen Augen ein hoher Anteil von Niedriglöhnen am deutschen Arbeitsmarkt, die hohe Erwerbslosigkeit von Älteren und die daraus resultierenden Armutsrenten. Dies ist ein blamables Ergebnis für die Bundesregierung. Weil sich das Rentenniveau auf politischen Beschluss im freien Fall befindet und Altersarmut zur realen Gefahr von Millionen Versicherten und Rentnerinnen und Rentnern geworden ist. Desweiteren ist die Große Koalition nicht in der Lage, sich auf ein Konzept zur Stärkung der gesetzlichen Rente zu einigen.

Ich fordere eine Wiederanhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent – so wie es im Jahr 2000 war. Niemand soll im Alter von weniger als 1 050 Euro netto leben müssen. Darum fordere ich eine Solidarische Mindestrente.“