Rechtsradikale schänden Gedenkstein

Nach einer Gedenkveranstaltung zur Prognomnacht vom 9. November 1938 ereigneten sich furchtbare Szenen in Frankfurt (Oder). Eine Gruppe Neonazis versammelte sich vor dem frisch mit Blumen dekorierten Gedenkstein. Diese, sowie dort aufgestellte Kerzen, wurden von den Rechtsradikalen heruntergerissen und auf die Straße geworfen. Als dann die Polizei eintraf sangen sie lautstark „Sieg Heil“. 16 bereits vorbestrafte Anhänger, im Alter zwischen 15 und 24 Jahren, wurden vorläufig verhaftet. Heute werden sie dem Haftrichter vorgestellt. Das Urteil bleibt abzuwarten.

Quelle: bild.de