Veranstaltungskalender Frankfurt/Oder

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11.11.2009RISE AGAINST
Die Melodic-Hardcoreband, die sich den Normen der Musikindustrie verweigert, bezieht sich auf keinen vorbestimmten Rahmen. RISE AGAINST Tickets ist schlicht und einfach eine Band mit Philosophie und Mut zum Engagement.

13.11.2009WWE SMACKDOWN Undertaker’s Rest in Peace Tour – Tickets
Mit seiner perfekten Mischung aus Action und Entertainment zieht Professional Wrestling Millionen Menschen in seinen Bann. Nach fast einjähriger Pause kommen die gefeierten Smackdown-Protagonisten im November wieder nach Deutschland. WWE SMACKDOWN Tickets

19.11.2009SHINEDOWN Revolutionärer Rocksound
Die amerikanische Presse spricht von SHINEDOWN Tickets als dem ultimativen Beweis, dass die Grunge-Musik auch 2009 noch lange nicht ausgedient hat. Mittlerweile blicken sie dank einer internationalen Live-Reputation auf mehr als zwei Millionen verkaufte Exemplare ihrer Alben Leave A Whisper (2003), Us And Them (2005) und The Sound of Madness, das bis auf Platz 8 der amerikanischen Albumcharts stieg.

25.11.2009MICHAEL MITTERMEIER SAFARI
Bekannt wurde der Comedian MICHAEL MITTERMEIER Tickets 1996 durch sein Programm „Zapped“, mit dem er durch ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz tourte und an diversen Fernsehsendungen im Comedy-Bereich, aber auch bei „Wetten, dass..?“ teilnahm.

29.11.2009 INA MÜLLER und Band: Mein LiebesLeben-Tour
Als Frontfrau von „Queen Bee“, zwischen Konzertflügel und Kalauer, wurde sie bekannt. Viele kennen sie auch aus dem Fernsehen, wo sie einsame Bauern verkuppelte. INA MÜLLER Tickets Und Band

01.12.2009PETE DOHERTY Deutschland Tournee 2009
PETE DOHERTY Tickets gilt als einer der meistgefeierten britischen Musiker des neuen Jahrtausends. Sowohl zu Anfang des Jahrzehnts, als er mit The Libertines der britischen Rockmusik eine neue Identität verlieh, als auch zuletzt mit seiner Band.

08.12.2009PATRICIA KAAS
Frankreichs populärste Sängerin PATRICIA KAAS Tickets präsentiert ihr neues Tourneeprogramm im Frühjahr 2009 in neun Städten. Die im lothringischen Forbach geborene Künstlerin hat etwa 20 Millionen Tonträger weltweit verkauft.

12.12.2009KNOCK OUT FESTIVAL 2009
Am 12.12.2009 werden in der Europahalle in der Badischen Metropole einige große Namen der Heavy Metal Welt stehen. KNOCK OUT FESTIVAL 2009 Tickets rechtzeitig sichern!

21.12.2009DIE PRINZEN Weihnachtstour 2009
Im Dezember dieses Jahres gehen DIE PRINZEN Tickets erneut auf Tournee durch die deutschen Lande und werden die Besucher schon einmal in Festtagsstimmung versetzen – nicht nur mit Weihnachtsliedern, sondern auch mit neuen Songs und ihren größten Hits.

23.12.2009DIE TOTEN HOSEN „Machmalauter“-Tour
„Zwei Jahre Enthaltsamkeit sind genug“, so DIE TOTEN HOSEN Tickets zu ihrer Tourneeankündigung: „Wir stehen ab heute wieder täglich im Proberaum und haben ein festes Ziel. Es geht um ein neues Album, um eine neue Tournee und einen weiteren großen Zeitabschnitt unseres Lebens, den wir mit euch zelebrieren wollen. Die ultimative Party – so als wäre es das letzte Mal!“

29.12.2009LETZTE INSTANZ UnSchulds-Tour 2009
Die LETZTE INSTANZ Tickets scheint mit ihrem neuen Album „Schuldig“ alles richtig gemacht zu haben. In die deutschen Media Control Albumcharts konnte man auf #34 einsteigen, die Single Flucht Ins Glück landete auf den Spitzenpositionen sämtlicher hiesiger Clubcharts.

09.01.2010DEPECHE MODE Deutschland Tournee 2009
Dieses Konzertereignis ist ein Muss! DEPECHE MODE Tickets haben eine ganze Generation von Musikern stilbildend geprägt und ihr Publikum durch den einzigartigen Sound in ihren Bann gezogen! Im Juni 2009 keht die Formation um Dave Gahan auf die deutschen Stadion zurück! Unbedingt hingehen!

27.01.2010DIE NACHT DER 5 TENÖRE
Zu hören sein werden Arien aus Aida, La Traviata, Rigoletto, Otello, Sizillianische Vesper, Macbeth und anderen. Die Nacht der 5 Tenöre Tickets

07.03.2010SPANDAU BALLET
SPANDAU BALLET Tickets , das sind Tony Hadley, John Keeble, Gary Kemp, Martin Kemp und Steve Norman, kommen sowohl mit ihren ersten wegweisenden Synthie Pop und Dance Singles To Cut A Long Story Short und Chant No. 1 (I Don’t Need This Pressure On), wie natürlich auch den weltweiten Smashhits True und Gold im Gepäck auf Tour.

21.03.2010AIRBOURNE No Guts, No Glory Tour
Es muss nicht zwangsläufig auf dem Cover stehen, wenn von gutem, echtem und gestandenem Rock vom anderen Ende der Welt die Rede ist. Den Beweis liefern vier Herren von AIRBOURNE Tickets aus der Nähe von Melbourne im kommenden Winter auch auf deutschen Bühnen.

11.04.2010RUDY GIOVANNINI Der Caruso der Berge auf Tour
RUDY GIOVANNINI Tickets , der „Caruso der Berge“ ist wieder unterwegs. Der Südtiroler und Grand Prix Gewinner 2006 gastiert anlässlich seiner neuen Tournee in vielen deutschen Städten.

22.04.2010MONTSERRAT CABALLE Sopran
MONTSERRAT CABALLE Tickets , die große Diva aus Barcelona, ist eine der vielseitigsten Künstlerinnen der Klassik-Szene. Sie ist im Besitz einer der schönsten und vielseitigsten Stimmen in der Geschichte des Gesangs, verbunden mit einer geradezu makellosen Technik.

06.05.2010FAUN Acoustic Tour 2010
Weitab vom Einheitsbrei der sonstigen mittelalterlichen Bands erklingen bei FAUN Tickets die mehrstimmigen Gesänge, wie auch Dudelsack, Harfe, Laute, Sampler, Synthesizer und zahlloses Schlagwerk in einem beschwörendem Ganzen.

12.06.2010APASSIONATA Zauber der Freiheit – Neues Programm
Der riesige Erfolg von APASSIONATA Tickets zeigt das enorme Interesse an der erfolgreichsten Pferdegala Europas. Auf der Suche nach dem Geheimnis, welches Mensch und Tier so magisch verbindet, entführt diese aufwändige Show die Zuschauerinnen und Zuschauer in die entlegensten und geheimnisvollsten Orte der Welt.

02.10.2010OTTO WAALKES Live Tour 2010
Wer OTTO Waalkes Tickets einmal live auf einer Bühne gesehen hat, weiss, dass jeder Abend mit Otto etwas ganz besonders ist. Tickets für die Tour 2010 rechtzeitig sichern!

22.10.2010CAPTAIN COOK und seine singenden Saxophone
Mit dem unverkennbaren Saxophon-Sound interpretiert die Formation unter der Leitung von CAPTAIN COOK Tickets alias Dr. Thomas Grebel die großen Weltmelodien und schafft auf diese Weise ein neues, einmaliges Klangerlebnis.

Nichts passendes gefunden in Frankfurt / Oder!? Schau doch mal bei den Veranstaltungstipps für Bautzen oder Berlin!

Dort findest Du weitere Tickets und Konzertkartenund natürlich Tickets Vorverkauf online! Nicht verpassen: Die Live Show der Superlative Dino Tickets rechtzeitig sichern! Die Dinosaurier sind zurück.

13 Antworten Thomas Nord

Thomas Nord hat auf unsere  <a href=“http://ajp.blogsport.de/2009/08/13/13-fragen-an-die-wahlkandidaten-des-kreises-frankfurt-oder/“ target:“_blank“ >13. Fragen </a>geantwortet:<!–more–>

Mein persönliches Vorbild ist Stefan Heym. Er war Humanist, Antifaschist und demokratischer Sozialist. Trotz aller Anfeindungen und Verfolgungen blieb er das sein Leben lang und konnte ihn niemand davon abhalten, seinen Überzeugungen treu zu bleiben und sie öffentlich zu vertreten.

Die drei wichtigsten Forderungen im Wahlprogramm sind für mich die danach, das man von Arbeit anständig leben können und das niemand in unserem reichen Land in Armut leben muss. Als Drittes käme hinzu, das von Deutschland Frieden ausgehen muss.

Zu den drei größten Problemen gehört für mich, dass Deutschland beteiligt ist an völkerechtswidrigen Kriegseinsätzen, das trotz aller Beteuerungen zu wenig getan wird um dem Klimawandel aktiv zu begegnen und das aus der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise keine grundlegenden Schlussfolgerungen gezogen und ihre Verursacher nicht in die persönliche und gesellschaftliche Verantwortung genommen werden.

Die Politikverdrossenheit kann dadurch gemindert werden, das den Menschen auf allen Ebenen mehr Mitspracherechte eingeräumt werden. Dafür gibt es viele Möglichekeiten direkter Demokratie, wie z.B. Volksentscheide, Bürgerbegehren oder auch Bürgerhaushalte.

Das Grundgesetz ist zeitgemäß, es wird jedoch von den regierenden Parteien zu oft mißachtet. Deutschland könnte trotzdem eine Verfassungsdiskusion gebrauchen. Mit der deutschen Einheit wäre sie eigentlich verpflichtend nötig geworden. Die regierenden Parteien hatten jedoch Angst vor positiven Veränderungen wie sie am runden Tisch der DDR vereinbart wurden. Diese Angst von CDU, SPD, FDP und Grünen vor dem Volk in Verfassungsfragen wurde auch deutlich, als diese Parteien den Bürgerinnen und Bürgern die Mitsprache bei der Europäischen Verfassung (Vertrag von Lissabon)verweigert haben.

Die Haushaltssituation nicht nur in Frankfurt sondern auch vieler andere Kommunen aber auch der Mehrheit der Bundesländer ist schlecht. Daran kann man auf den jeweiligen Ebenen nur begrenzt etwas ändern. Im Kern geht es um eine andere Steuerpolitik auf Bundesebene. Der neoliberale Zeitgeist hat zu einer gigantischen Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben geführt. Die Mittel die den Vermögenden hinterher geworfen werden und die diese dann an der Börse verspekulieren, fehlen den Ländern und den Kommunen um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Wir brauchen eine andere Steuerpolitik (Vermögenssteuer, Börsenumsatzsteuer, Erbschaftsteuer etc.) um das nachhaltig zu ändern. Die ständigen Kürzungen bei den sogenannten freiwilligen Leistungen führen nur dazu, das dass Leben in vielen Kommunen und Regionen immer unatraktiver und schwerer wird, was die Probleme immer weiter verschärft statt sie zu lösen.

Die Infrastruktur muss dem dempographischne Wandel angepasst werden. Das kostet aber Geld und kann nach Lage der Dinge nur vom Bund zur Verfügung gestellt werden. Das geschieht in einigen Fragen, es genügt aber nicht. Durch Umschichtungen im Landeshaushalt und mit europäischen Mitteln kann hier sicher noch das eine oder andere geregelt werden aber ohne eine andere Investitions- und Steuerpolitik auf Bundesebene ist auch hier guter Rat teuer.

Die Straßenbahn über die Oderbrücke ist nicht nur eine vernünftige infrastrukturelle Investition sondern auch ein Projekt von hoher Symbolkraft für die deutsch-polnische Zusammenarbeit. Allerdings braucht man die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger für eine solche Investition. Da bleibt noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten.

Verbote aller Art haben zurzeit Konjunktur. Auf jedes neue Problem erfolgt der Ruf nach Verboten. Zugleich wird aber überall am öffentlichen Dienst und auch bei der Polizei gespart. Es sind immer weniger Kräfte da, um die wachsende Zahl von Restriktionen auch durchzusetzen. So macht sich der Staat selbst handlungsunfähig und darüber hinaus auch noch lächerlich. Alkoholprobleme bekämpft man nicht mit der Polizei sondern dadurch, das man den Menschen eine Persepektive schafft und den Kranken eine entsprechende öffentliche Hilfe, Behandlung und Betreuung sichert.

Die Privatisierung öffentlichen Eigentums muss gestoppt und umgekehrt werden. Seen, Wasser überhaupt, gehören nicht in Privathand.

Die Abwanderung ist vor allem ein Problem des Mangels an beruflichen Perspektiven. Das ist kein kurzfristig zu lösendes Problem. Manches läßt sich durch regulierende Maßnahmen (z.B. Mindestlohn) regeln. Aber eine Perspektive für junge Menschen gibt es nur, wenn Frankfurt eine Perspektive für die Stadt insgesammt findet. Frankfurt darf sich nicht selbst genügen, es muss sich wieder für das Umland auch für eine engere Zusammanarbeit mit der polnischen Seite öffnen. Als weltoffenes regionales Zentrum, an der wichtigsten europäischen Ost-West Verkehrsachse hat die Stadt eine Perspektive auch für junge Menschen.

Wir leben im Zeitalter des Wechsel von den fossilen zu den erneuerbaren Energien. Vor denen braucht man keine Angst zu haben, denn sie sind völlig ungefährlich. Anders ist das bei der Atomkraft und bei der Braunkohleverstromung. Die sind in einer überschaubaren Perspektive überflüssig und unnötig um die Energieversorgung zu sichern. Alles andere ist profitorientierte Interessenpolitik für die Energiemonopole, die auf Extraprofite nicht verzichten und sich dem technolgischen Wandel nicht stellen wollen

Der letzte Punkt ist etwas für diverse Diplomarbeiten. Das führt hier zu weit. Gerne bin ich bereit darüber in Frankfurt zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Nord

13 Antworten Axel Henschke

Axel Henschke hat auf unsere  <a href=“http://ajp.blogsport.de/2009/08/13/13-fragen-an-die-wahlkandidaten-des-kreises-frankfurt-oder/“ target:“_blank“ >13. Fragen </a>geantwortet:

Lieber Klaus Dieter,
web-kultur-ffo hatte uns 13 interessante Fragen gestellt. Hier also meine Antworten – Axel Henschke, DIE LINKE:<!–more–>

– Wer ist Ihr ganz persönliches politisches Vorbild und warum?
Die vielen Menschen, denen ich täglich oder nur einmal oder nie begegne, die mit ihrem Engagement, ihrer Gründlichkeit, Zuverlässigkeit und Sachkunde den Rahmen für die Entfaltung meiner eigenen Freiheit schaffen ebenso wie die immer mehr werdenden, denen dieser Entwicklungsraum nicht gegeben ist. Sie alle mahnen mich, die eigene Freiheit nicht auf ihre Kosten zu leben.

– Was sind die drei wichtigsten Punkte im Wahlprogramm Ihrer Partei?
Auf Landesebene im Frankfurter Sinne:
Arbeit mit Mindestlohn und öffentlich geförderte Beschäftigung, Bildung mit kleineren Klassen und dem Erhalt von Schulen, Stadtumbau mit menschlichem Maß

– Welche drei grossen Probleme sehen Sie derzeit, die es zu lösen gilt?
Das Problem Arbeitslosigkeit braucht keine Präzisierung.
Die Abwanderung hat ebenso bundes-, landes- und kommunalpolitische Dimension.
Die finanzielle und strukturelle Schwäche sind ebenso von Land und Bund zu verantworten.

– Die großen Volksparteien verlieren seit längerem Mitglieder.
Offenbar sehen sich die Bürger nicht mehr von diesen vertreten. Auch die Wahlbeteiligung ist nicht gerade umwerfend. Was könnte man tun, um die Politik- bzw. Parteienverdrossenheit zu mindern und das Interesse der Menschen an der Politik zu steigern?
Ich denke nicht, dass das Interesse an Politik schwindet, vielmehr verlieren die Leute das Interesse an den üblichen Schaukämpfen und inszenierten Ritualen. Ich stehe für sachorientierte, parteiübergreifende Arbeit, für Bürgerinteresse vor Parteiinteresse.
Ich will aber auch klar auszumachende Unterschiede, dass Alternativen erkennbar sind, nicht diese ständige Einheitssauce. Und ich will, dass Versprechen eingehalten werden , beim Mehrwertsteuersatz genauso wie anderswo. Ganz konkret: Verbindliche Bürgerbefragungen auf kommunaler Ebene müssen möglich sein. Auf Bundesebene sollte darüber nachgedacht werden, die Bundestagswahl mit der Entscheidung über große politische Fragen zu verbinden und auf europäischer Ebenen brauchen wir,3 nicht nur in der Entscheidung zum Lissabon-Vertrag %u2013 kein Europa der Eliten, sondern ein Europa der Völker.

– In der letzten Zeit wurden viele Gesetze verabschiedet, die später vom Bundesverfassungsgericht eingeschränkt oder kassiert wurden. Ist das Grundgesetz nicht mehr zeitgemäss, oder schiessen die Politiker mit der Gesetzgebung über das Ziel hinaus?
Das Grundgesetz ist sehr wohl zeitgemäß. Beispielsweise Paragraf 14, der besagt, Eigentum sei verpflichtend und solle zudem dem Allgemeinwohl dienen, in der momentanen Krise absolut aktuell. Nein, die Regierenden in den großen Koalitionen meinen wohl, man lasse ihnen alles durchgehen. Im Kosovo und Afghanistan haben sie das Völkerrecht gebrochen, jetzt höhlen sie das bundesdeutsche Recht aus. So viel Rechtlosigkeit schockiert mich. Es ist schon eine verkehrte Welt, wenn wir, als angebliche Verfassungsfeinde, das Grundgesetz verteidigen müssen.

– Die Haushaltssituation in Frankfurt (Oder) ist seit Jahren bedenklich. Wie lässt sich die Situation verbessern, ohne weiter bei sozialen oder kulturellen Einrichtungen zu kürzen?
Auf Landes- und Bundesebene muss endlich für die auskömmliche Finanzierung der Kommunen gesorgt werden. Kultur und Sport dürfen dabei nicht als freiwillige, also streichbare Leistungen, sondern müssen als Grundrechte verstanden werden. Die Kommunen brauchen mit einer Investitionspauschale mehr Freiraum in ihrer Finanzplanung.
Bürgerhaushalte können helfen, auf demokratische Weise, kluge Haushaltsentscheidungen zu treffen.

– Die Stadt ist ein Flickenteppich und mit Schlaglöchern übersät, die Bürgersteige und Gehwege sind eher mit Stolperfallen vergleichbar. Ist eine Verbesserung der Infrastruktur absehbar, oder wird den Bürgern und Touristen dieser Zustand weiterhin zugemutet werden?
Bürgersteige und Radwege brauchen Entwicklung und Sanierung. Dazu muss in Frankfurt mit dem ewigen „hinterherhecheln“ eigenanteilfressender unsinniger Fördertöpfe Schluss gemacht und haushaltsrechtlich die Möglichkeit der Kreditfinanzierung für diese „Ersatzinvestitionen“ eröffnet werden, weil der Kreditzins für Werterhaltung billiger als künftig drohende Grundsanierung ist.

– Wie stehen Sie und Ihre Partei zur Straßenbahn über die Oderbrücke von Frankfurt (Oder) nach Slubice?
Ich stehe zur Straßenbahn in Frankfurt, ihrem Ausbau nach Nord und über die Oder. Ich respektiere aber auch das Votum der Bürger. Deshalb bin ich für einen vertieften Dialog mit den Frankfurterinnen und Frankfurtern. Vieles hängt auch an unserer allseits beliebten Stadtspitze, die damals mit immer neuen Zahlen zu den zu erwartenden Kosten Vertrauen verspielt hat und jetzt über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg entscheiden will.

– Wie stehen Sie und Ihre Partei zum Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen?
Schon jetzt haben Polizei Ordnungsamt die Möglichkeit, die Belästigung von Bürgerinnen und Bürgern auf öffentlichen Plätzen zu ahnden. Was die öffentliche Ordnung betrifft, haben SPD und CDU im Land und im Rathaus so viele Stellen gestrichen, dass viele der jetzt als so wichtig benannten Aufgaben gar nicht erfüllbar sind. Das muss korrigiert werden. Im übrigen empfehle ich ein gehöriges Maß an Skepsis, weil Verbote keine Probleme lösen.

– Wie glauben Sie und Ihre Partei bei der Privatisierung von Seen in Brandenburg intervenieren zu können, damit es nicht noch mehr aufgebrachte Camper wie am Helenesee gibt?
Privatisierung hat sich klar als der falsche Weg erwiesen. Auch an der Helene. Dass hier der Oberbürgermeister zulässt, dass eine kleine dilettantische Investorentruppe Frankfurter, Camper und Politiker verarscht, werde ich nicht mehr hinnehmen.

– Ein grosses Problem ist die Abwanderung von jungen Menschen aus Frankfurt (Oder). Welche Ursachen sind Ihrer Meinung nach dafür verantwortlich, und wie könnte man diesen Trend stoppen?
Der erste Grund ist natürlich Perspektivlosigkeit. Wer für sich in Frankfurt keine Perspektiven sieht, den zieht es gezwungenermaßen weg. Als Perspektiven verstehe ich vor allem gute Arbeit, Angebote für junge Familien, eine funktionierende Infrastruktur und ein attraktives kulturelles Leben. Hier gibt es mit Uni, 24h-Kita, unserem ÖPNV usw. gute Projekte, die politisch gefördert werden müssen und die zu einer guten Entwicklung in unserer Stadt führen können: weg von der Schrumpfung hin zu einer berechenbar attraktiven Oderstadt als in der Region wichtiges Oberzentrum.

– Im polnischen Gryfino ist der Bau eines Atomkraftwerks geplant, im Raum Beeskow soll ein Versuchslager für CO2 Lagerung entstehen- was ist wichtiger: wirtschaftliche Interessen oder der Naturschutz? Wie gehen Sie auf die Ängste der Bürger ein?
In unserer Stadt sollen Naturschutz und wirtschaftliches Interesse kein Gegensatz sein. Solarfabriken in unserer Stadt können, wenn wir erneuerbare Energien besser politisch fördern, zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Ökologische und wirtschaftliche Perspektiven setzen wir Ängsten vor ökologischen Katastrophen und persönlichen sozialen Schieflagen entgegen.

– Was verstehen Sie konkret unter den Begriffen „soziale Gerechtigkeit“, „soziale Marktwirschaft“, „Informationsfreiheit“ und „Netzneutralität“, und wie bewerten Sie diese?
Soziale Gerechtigkeit ist mein zentrales politisches Anliegen. Es ist in meinen Augen keine Gleichmacherei, sondern vielmehr die Herstellung von Chancengleichheit.
Die Marktwirtschaft kann große Leistungen hervorbringen. Sozial ist sie, wenn das nicht auf Kosten der Schwächeren in der Gesellschaft geschieht. Dazu gehören auch politische regulierende – Eingriffe in den freien Markt. Das sollten wir aus der Krise gelernt haben.
Was Informationsfreiheit und Netzneutralität betrifft: Beides gehört für mich zusammen. Informationsfreiheit ist vor allem eine Forderung an öffentliche Stellen, Netzneutralität richtet sich nicht zuletzt auch an die freie Wirtschaft. Beides muss gewährleistet sein. Transparenz ist unerlässlich, wenn wir nicht nur über den mündigen Bürger sprechen wollen, sondern er selbst sich zu Wort melden soll.
Alle vier Begriffe sind, wenn sie gewährleistet sind, Momente einer lebhaften Demokratie. Informationsfreiheit und Netzneutralität bieten den Menschen inhaltliche Argumente und die Plattform für die eigene Meinungsbildung und artikulation. Ohne soziale Gerechtigkeit aber ist an freie Mitbestimmung kaum zu denken. Das bezieht sich nicht zuletzt auf die Überwindung des virtuellen Grabens.
Freiheit und soziale Gerechtigkeit sind für mich untrennbar miteinander verbunden.

13 Fragen an die Wahlkandidaten des Kreises Frankfurt (Oder)

In den letzten Jahren gibt es in der Politik so einiges, was meiner Meinung nach falsch läuft. Da bald diverse Wahlen anstehen, möchte der Web-Kultur-Blog.tk die Kandidaten zur Landtags- und Bundestagswahl aus dem Kreis Frankfurt (Oder) mal ein wenig unter die Lupe nehmen und möchte ein paar Dinge über die Personen und die Parteien wissen.
Dazu wurden 13 Fragen zusammengestellt, die den verschiedenen Kandidaten der Parteien per Email oder Kontaktinterface auf ihrer Homepage gestellt habe, und um deren Beantwortung per e-mail ich bis zum 13.September 2009 gebeten habe. Weiterlesen

Kein Ort für Naziwahlkampf in Frankfurt (Oder)

Am Sonntag, den 9. August will die rechtsradikale DVU eine Kundgebung neben der Stadtbibliothek abhalten. Im Rahmen ihrer groß angekündigten Wahlkampftour (sagenhafte sieben Stationen) sucht sie alle zwei Wochen eine andere Stadt heim. Zuletzt war sie in Brandenburg/Havel und Cottbus mit den gleichen 15 bis 20 Teilnehmer_innen präsent.weiter… Das lächerlich wirkende Aufgebot der DVU bei öffentlichen Auftritten darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei ihr um einen Zusammenschluss überzeugter Neonazis handelt. Weiterlesen

ueber Macht

Vom 14.-20 Juni 2009 macht das filmfestival ueber Macht in Frankfurt (Oder) halt.

ueber Macht – Kontrolle, Regeln, Selbstbestimmung

ueber Macht ist von Januar 2009 bis Herbst 2009 in 120 deutschen Städten zu Gast. 13 Dokumentarfilme regen zum Nachdenken an über die Macht, ihre Kontrolle, über nötige und unnötige Regeln und die besten Wege zu mehr Selbstbestimmung. Rund 30 bundesweite und mehr als 1.000 regionale Verbände und Organisationen der Zivilgesellschaft sind beteiligt, die in den 120 Städten Publikumsdiskussionen und Filmgespräche zu jeder Vorführung organisieren. Damit will das Festival die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Initiativen und das Engagement von Ehrenamtlern fördern.

Festivalprogramm in Frankfurt/Oder
Sonntag, 14.06.09
19:00 Uhr
Die Schuld, eine Frau zu sein
Ort: Mehrgenerationenhaus MIKADO
Lokaler Filmpartner: Belladonna e.V.
Diskussionsteilnehmer: Uta Ludwig, Belladonna e.V.
Zum Film:

Die Geschichte einer Selbstbefreiung, die um die Welt ging. Als Wiedergutmachung für ein angebliches Vergehen ihres Bruders wird die Pakistanerin Mukhtar Mai von den Männern eines Nachbarclans vergewaltigt – die Strafe eines archaischen Machtsystems.

Montag, 15.06.09
19:00 Uhr
Monsanto, mit Gift und Genen
Ort: Mehrgenerationenhaus MIKADO
Lokale Filmpartner: INKOTA-netzwerk e.V., Puerto Alegre e.V.
Diskussionsteilnehmer: Anne Schweigler, INKOTA-netzwerk e.V. | in Zusammenarbeit mit Puerto Alegre e.V.
Zum Film:

Genetisch veränderte Lebensmittel sind sicher. Das sagen die Hersteller-Firmen. Marie-Monique Robins brillante Recherche über den Biotechnologie-Konzern Monsanto untersucht, wie die »wissenschaftlichen Beweise« für diese Behauptung zu Stande kommen.

Dienstag, 16.06.09
19:00 Uhr
Die dünnen Mädchen
Ort: Mehrgenerationenhaus MIKADO
Lokaler Filmpartner: Selbsthilfegruppe »AnoBul«
Diskussionsteilnehmer: N.N., Selbsthilfegruppe „AnoBul“
Zum Film:

Die dünnen Mädchen, das sind acht junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, die seit langem an Essstörungen leiden. Sie haben gehungert bis zur Selbstauflösung und können nicht einfach damit aufhören. Diagnose: Magersucht.

Mittwoch, 17.06.09
19:00 Uhr
Ihr Name ist Sabine
Ort: Mehrgenerationenhaus MIKADO
Lokaler Filmpartner: Autismus Deutschland e.V., Landesverband Brandenburg, Verein zur Förderung von Menschen mit Autismus
Diskussionsteilnehmer: Martina Reinke, Autismus Deutschland e.V., Landesverband Brandenburg
Zum Film:

Sabine und Sandrine Bonnaire sind Schwestern. Sabine ist Autistin. Sandrine dagegen gehört zu den großen Stars am Kinohimmel.

Donnerstag, 18.06.09
19:00 Uhr
Faustrecht
Ort: Mehrgenerationenhaus MIKADO
Lokaler Filmpartner: Caritas-Straffälligenhilfe Frankfurt (Oder) Projekt »Haftvermeidung durch soziale Integration«
Diskussionsteilnehmer: Uwe Vollmar, Straffälligenhilfe der Caritas Frankfurt (Oder)
Zum Film:

Jugendliche Gewalttäter. In den Medien werden sie oft zu »Monstern« reduziert, und zur Zuspitzung von Wahlkämpfen eignen sie sich auch prima. »Faustrecht« schaut genauer hin.

Freitag, 19.06.09
19:00 Uhr
Ruhnama – Im Schatten des heiligen Buches
Ort: Mehrgenerationenhaus MIKADO
Lokaler Filmpartner: Amnesty International, Bezirk Berlin-Brandenburg
Diskussionsteilnehmer: Janel Galvanek, Jörg Beige und Ralph Brennecke, Amnesty International, Bezirk Berlin-Brandenburg
Zum Film:

Das Buch mit dem größten Schatten steht in Turkmenistan. Sein Titel: Ruhnama. Sein Autor: Saparmurat Nijasow, der kürzlich verstorbene Diktator von Turkmenistan.

Samstag, 20.06.09
19:00 Uhr
Für Gott, Zar und Vaterland
Ort: Mehrgenerationenhaus MIKADO
Lokaler Filmpartner: Deutsch-Russischer Austausch e.V.
Diskussionsteilnehmer: Stefan Melle, Deutsch-Russischer-Austausch e.V.
Zum Film:

Mikhail Morozov hat beste Beziehungen zum russischen Geheimdienst, dem Militär, der orthodoxen Kirche und der Partei Wladimir Putins

Lug oder Trug?

vom 10.-12. Juni 2009 wird in Frankfurt (Oder) im Rahmen des Theaterfestivals Unithea unter dem Moto „Lug oder Trug“ ein Workshop mit dem Titel „space spits theatre“ stattfinden – es geht um Stadt – Raum – Entdeckung – Intervention – Frankfurt (Oder) / Slubice. Die Veranstalter möchten in diesem Workshop den Stadtraum von Frankfurt (Oder) und Slubice erkunden – Orte entdecken, die Sie mögen oder hassen, mit diesen spielen und ausprobieren und gucken inwieweit Menschen diese Räume formen und verändern können…

dazu mal ein Web Hinweiß von einem alten Frankfurter…Urbanes Frankfurt (Oder) und einen Stadt Gestaltungshinweis an die Studis, in der Hoffnung das aus der Richtung auch mal was im Stadtbild passiert. Streetart in Frankfurt (Oder)

Informationsveranstaltung gegen die Residenzpflicht für Flüchtlinge

Am 9. Juni startet um 18:00 Uhr im Auditorium Maximum (Raum 104) der
Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) unter dem Titel „Keine
Bewegung!“ eine Veranstaltungsreihe, die über die Residenzpflicht für
Flüchtlinge in Brandenburg informiert. Ausgerichtet durch den Flüchtlingsrat
Brandenburg, wird in mehreren Sädten des Landes über die Situation von
Asylsuchenden informiert, die durch geltendes Recht weithin in ihrer
Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wird
zudem die Ausstellung „Flüchtlingsleben in Frankfurt (Oder)“ zu sehen sein.

AsylbewerberInnen und geduldeten Flüchtlingen ist es untersagt, ohne
schriftliche Erlaubnis den Wirkungskreis der zuständigen Ausländerbehörde zu
verlassen. Verstoßen sie dagegen, machen sie sich strafbar und werden mit Geld-
und Freiheitsstrafen belegt. Die Folgen für die Betroffenen sind gravierend:
Verweigerung einer Privatsphäre, Kontrolle ihrer Bewegungen,
Behinderung der Integration, Kriminalisierung und Stärkung des Rassismus. Seit
Jahren prangern Flüchtlingsorganisationen die Residenzpflicht als eine
Verletzung des Menschenrechts auf freie Bewegung an, unvereinbar mit
demokratischen Prinzipien.

Wir laden Sie recht herzlich zu unserer Informationsveranstaltung ein, auf der
u.a. die Sozialwissenschaftlerin Beate Selders, basierend auf ihren Report
„Keine Bewegung! Die Residenzpflicht für Flüchtlinge – Bestandsaufnahme und
Kritik“*, über die Entstehungsgeschichte der Residenzpflicht, über
Behördenpraxis, Polizeikontrollen, Strafen und die Verhandlungen vor dem
Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
informieren wird. Betroffene Flüchtlinge berichten über ihre Erfahrungen eines
Lebens in „parzellierten Räumen“. Breiten Raum wird die Diskussion über
Interventionsmöglichkeiten einnehmen.

Wir würden uns freuen Sie begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Flüchtlingsrat Brandenburg

Header für www.streetart-in-ffo.tk gesucht

Die Seite www.streetart-in-ffo.tk such einen Header für die Webseite, sie mussten das Design umstellen, um mit der Werbung die Kosten für die Seite einigermaßen im Rahmen zuhalten.
Der Header sollte in das Farbschema der Seite passen und die Maße 728×80 pixel haben.

Der Header kann aus Bildern der Gallerie bestehen, aus einem Sketch oder einem Foto mit von einem realen Schriftzug, welcher den Namen der Seite beinhaltet.

Eine Kontaktformular gibts auf der Streetart Seite.
Die besten Vorschläge werden wir hier veröffentlichen und können dann gevotet werden.

Thor Steinar Geschäft in Frankfurt (Oder) endgültig geschlossen

Wie die lokale Recherchegruppe berichtet hat der Naziladen Rabennest entgültig geschlossen.

Nachdem das umstrittene Geschäft „Rabennest“ in der Dresdener Straße in Frankfurt (Oder) bereits am 18. April 2009 offiziell den Betrieb eingestellt hatte, ist seit Anfang Mai nun auch das komplette Ladengeschäft geräumt.

Obwohl der Laden schon offiziell geschlossen war, konnten noch weiter über einen telefonischen Kontakt zur Ladeninhaberin Kora Krupke, Waren der Marken Thor Steinar sowie Eric & Sons bezogen werden. Über eine im Schaufenster des Geschäfts ausgehangene Telefonnummer war es möglich kurzfristig einen Termin mit ihr zu vereinbaren. Am Telefon versicherte sie, dass der Ladenbetrieb weitergehe und das Geschäft nur vorübergehend geschlossen sei. Da nun die Ladenräume komplett leergeräumt sind, ist jedoch davon auszugehen, dass dies nicht der Fall ist.

Ob Kora Krupke oder mögliche GeschäftspartnerInnen, nach dem 3. gescheiterten Anlauf noch einmal versuchen werden, Nazikleidung an einem anderen Ort in der Stadt zu verkaufen, ist unbekannt. Dies gilt es weiter wachsam zu beobachten.

Bevor der Laden in die Dresdener Straße zog, war er bereits unter dem Namen „Nordic Company“ am Bahnhof und in der Lindenstraße ansässig. Das Geschäft vertrieb vor allem Mode der rechten Marken Thor Steinar und Eric & Sons und war deshalb mehrfach in die Kritik geraten. Neben der antifaschistischen Recherchegruppe Frankfurt (Oder) hatten sich auch die Interessengemeinschaft Beresinchen und die Plattform gegen Rechts für eine Kündigung des Geschäfts eingesetzt.
Der Grund für die Aufgabe des Ladens ist derzeit unbekannt. In der Vergangenheit war es mehrfach zu Sachbeschädigungen an dem Geschäft gekommen.

15 Jahre Carpe Diem Besetzung

Vor nun mehr 15 Jahren wurde in Frankfurt (Oder) das Carpe Diem besetzt, ein Anlaß einen Blick zurück zu werfen.

Mit der Besetzung des Kießlinghauses am 1. Mai 1994, wollten Jugendliche und junge Erwachsene der Stadt, auf die unbefriedigende Lage im Bereich der offenen Jugendarbeit und der Kulturarbeit in Frankfurt (Oder) hinweisen.

Es wurden eine Bar, ein drogenfreies Infocafé und Proberäume eingerichtet. Zeitweise lebten bis zu 35 BewohnerInnen zwischen 16 und 26 Jahren im Haus.

Am 29.06.1994 gründete sich der Verein „Carpe Diem“, um einen Schritt in Richtung Legalisierung der Besetzung zu gehen.
Ziel und Aufgabe von Carpe Diem sollte es sein Wohn- und Kulturraum zu schaffen und soziokulturelle und kooperative Projekte zu unterstützen.

Am zweiten Juli Wochenende 1994 fand ein erstes Straßenfest statt, welches sehr positiven Anklang in den Medien fand.
Bei den Verhandlungen mit der Stadt Frankfurt (Oder) und der Eigentümerin des Hauses, der Deutschen Bahn AG, stellte sich schnell heraus, dass die VertreterInnen der Bahn kein Interesse an einer für alle Seiten annehmbaren Lösung hatten. Sie beharrten auf einem Verkauf des baufälligen Objektes für rund 1,3 Mio. D-Mark.

Im Herbst 1995 hieß es, dass die deutsche Bahn AG einen Investor gefunden hat.
Am 15.11.1995 wurde das Haus verlassen.
Von der Wowi wurden Ersatzwohnungen angeboten und von Teilen der BesetzerInnen bezogen.

Am 1.05.1996 fand zum zweiten Jahrestag der Besetzung des Kießlinghauses, auf dem Hinterhof des Gebäudes eine Party statt, die Polizei räumte das Gelände und nahm zwei Personen fest.

14 Jahre nach der Räumung des Kießlinghauses denkt die Bahn als Eigentümerin immer noch nicht daran, in die Instandsetzung des Hauses zu investieren, der oft versprochene Investor ist bis heute nicht in Sicht…

Offener Brief von den schwarz-afrikanischen Asylsuchenden in der Stadt Frankfurt (Oder)

Offener Brief an den Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), Herr Patzelt

von den schwarz-afrikanischen Asylsuchenden An den Seefichten 20

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Patzelt,

mit allem gebürtigen Respekt, möchten wir, die unterzeichnenden Asylsuchenden von Ihnen, dass sie die Entscheidung bezüglich Herr Yakup Dan überdenken, ihn in das Asylbewerberheim Seefichten zurückkehren zu lassen. Das Haus 1 erscheint uns als keine logische alternative. Es befindet sich unweit von Haus 2. Sie und ihre Verwaltung haben zum wiederholten Mal bewiesen, dass sie nicht interessiert sind an unseren Gegenwarts und Zukunftsanliegen. an jenen Tag, dem 06.03.2009 waren wir alle im Asylbewerberheim. wir sahen über 50 Polizisten, 15 autos, Hunde, das Sondereinsatzkommando und Krankenwagen. wir waren hier, als Herr Dan von Herrn Hamad mit einem Messer bedroht wurde! Wer schützt Herr Dan und auch uns vor solch einem Mann?

die Umstände, welche unser Leben an diesem Ort begleiten sind für Menschen mit psychischen wie physischen Krankheiten auf negative weise förderlich. Wir möchten aus diesem Grund schildern, wie sich unser Leben gestaltet. wieso vieleicht jemand an diesem Ort den Umgang miteinander verlernt und zu einer extremen reaktion neigt. Wieso niemand notiz nimmt, von den Missständen im Übergangswohnheim. wir möchten Ihnen schreiben mit welchen Hoffnungen und Erwartungen man in dieses Land flüchtet. Und wir möchten sie fragen weshalb die Verwaltung ein so gravierendes Fehlverhalten, wie im Fall von Herrn Hamad zulässt?

Als sich das Unglück mit dem Tsunami ereignete verfolgten wir, wie sie den Opfern im weit entfernten Weligama geholfen haben. wir alle bejubelten Ihre guten Taten. In öffentlichen sitzungen, in Interviews und im Fernsehen haben sie wiederholt betont, dass ausländer, mit speziellem hinblick auf ein Zeitalter der globalisierung, in Frankfurt (Oder) willkommen sind. Überdies betonten sie, dass Deutschland seine rolle als Zuwanderungsland akzeptiert hat. Sie beteiligten sich auch an Projekten mit Partnerstädten wie Slubice. aber was ist mit den Ausländern in Ihrer Stadt, besonders in Seefichten? Was haben sie getan, dass Sie sich Willkommen fühlen?

Viele von uns sind aus ländern geflohen. die Ursachen hierführ sind komplex. Zum einen sind diese politischer, religiöser, ethnischer oder gesundheitlicher Natur, zum anderen aus wirtschaftlichen Gründen. Kriegszustände in den Herkunftsländern sind dabei natürlich ebenfalls ausschlagebend. wir kamen her um in Frieden und Freiheit zu erhalten. wir leben hier jedoch seit vielen Jahren, manche von uns schon über zehn Jahre, in einem unmenschlichen Zustand.

Wir sind gezwungen gemeinsame Toiletten, duschräume, Küchen usw. zu nutzen. einige von uns sind krank, physisch wie psychisch. hier Leben Mütter mit ihren Kindern. Wir alle haben einen unterschiedlichen hintergrund und wurden unterschiedlich erzogen. Es sind hier viele verschiedenartige Religionen, kulturen und Ethnien auf engsten Raum anzutreffen. Das dies zu konflikten führt brauchen wir wohl kaum näher zu erläutern. Unser Handlungsspielraum wird auf ein Minimum begrenzt. Es ist uns nicht erlaubt zu arbeiten, zu reisen oder in andere Städte zu ziehen. wir sitzen nur in unseren Zimmern und werden langsam verrückt. Was soll man machen, um eine Wohnung zu erhalten? Muss man erst jemanden töten? Oder sich selbst verletzen? Muss man wie Herr Mathenge reagieren um wahrgenommen zu werden und um seine Papiere zu erhalten?

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Patzelt,

wir waren lange Zeit geduldig, haben die schlechte Behandlung von Ihrer Verwaltung mehr oder weniger stillschweigend ertragen. Die Sozialleistungen wurden bei vielen von uns gekürzt, sie liegen nun weit unter dem Sozialhilfeniveau für einen deutschen einwohner und dieses stellt schon das Existenzminimum in Deutschland dar. Zudem sind viele Ihrer Verwaltungsangestellten unhöflich und Ihre Äußerungen diskriminierend.

In Märkisch- Oderland benötigen die Asylbewerber keinen sogenannten Urlaubsschein, um in Brandenburg zu reisen!

In Fürstenwalde leben Asylbewerber in Wohnungen!

Unsere Gäste benötigen einen ausweis wenn sie uns besuchen wollen. Sie können aber weder bleiben oder noch nach 22:00 Uhr das Gelände betreten. Da fragen wir uns doch ob wir hier in einem Gefängnis sind? Frankfurt (Oder) sollte 60 Jahre nach Auschwitz doch besser informiert sein über bestehende Menschenrechte.

Gemeinschaftlich haben wir uns eine Herausforderung für Sie und verschiedene angestellte von Ihnen überlegt. Kommen Sie doch einmal zu uns, für eine Woche und leben Sie unser Leben. Sie könnten diesem doch nur zustimmen, da die Stadt Frankfurt (Oder), unsere Lebensverhältnisse als überaus angemessen empfindet. Vieleicht könnten wir dann noch etwas von Ihnen lernen. wir könnten gemeinschaftlich eine Tsunami – Welle erschaffen und somit gemeinsam Vorurteile wegspülen, um eine neue ebene der Verständigung zu gestalten.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Patzelt,

reagieren Sie, bevor wir uns dazu entscheiden die Sache selbst in die Hand zu nehemen. Wir haben dies alles lange genug ertragen müssen. Geben sie uns die Rechte der Genfer Flüchtlingskonventionen!

Hochachtungsvoll

Die schwarz-afrikanischen Asylsuchenden in der Stadt Frankfurt (Oder)

3.Oktober: Gründung der Piratenpartei Brandenburg

tag-der-deutschen-einheit-300×213.jpgDie brandenburgischen PIRATEN laden zur Gründung des Landesverbandes Piratenpartei Brandenburg nach Potsdam ein. Der Landesverband gründet sich am 3. Oktober 2008. Die Piraten begehen damit den Nationalfeiertag auf eine eigene Weise. Zitat: Wir sind der Auffassung das: “[man] früher oder später […] Partei ergreifen [muss], wenn man ein Mensch bleiben will.” [Graham Greene]. Es ist Zeit für eine tiefgreifende demokratische Veränderung der politischen Kultur. Mach einfach mit.

Mehr Infos: http://piratenbrandenburg.de/wordpress/?p=933

 

fernglas-300×231.jpgZugleich wird die Piratenpartei wird zur Kommunalwahl 2008 in Brandenburg unabhängige Wahlbeobachter entsenden. Die Beobachter sollen sicherstellen das die demokratischen Wahlgrundsätze geachtet und eingehalten werden. Die Ergebnisse werden dokumentiert und offengelegt. Hintergrund ist der Einsatz von ESD1+2 Wahlcomputern [1] in acht brandenburgischen Kommunen. Das brandenburgische Innenministerium hatte auf Antrag der Firma HSG Wahlsysteme GmbH am 17.7.2008 erneut NEDAP-Geräte für die kommenden Kommunalwahlen am 28.September 2008 zugelassen.

Mehr Infos: http://piratenbrandenburg.de/wordpress/?p=819

Inititative „Neues Brandenburg“ fährt hoch!

Am Sonntag den 03.08. um 12.00 Uhr wollen sich brandenburgischen Aktivisten zu einem gemeinsamen Workshop treffen.


pirat.jpgDazu lädt die Piratenpartei Brandenburg alle interessierten Brandenburger nach Königs Wusterhausen ein und bieten dort eine kreative Arbeitsatmosphäre. (genauers) Ziel der Aktivisten ist es, die Möglichkeiten einer brandenburgischen Bewegung auszuloten und einen Kampagnenfahrplan zu erarbeiten. Das Veranstaltungsprogramm umfasst neben dem ultimativen sommerlichen Grillfest, die Ausarbeitung von Ideen, Strategien und Kampagnen. Gefragt sind jede Menge Ideen! Denn die Piraten wollen: „Veränderung jetzt!“

Die Piratenpartei bieten allen Interessenten eine vollständig offene und selbstzugestaltende Organisation. Das Kernziel ist es, die politischen Maßstäbe in diesem Bundesland zu korrigieren und auf eine glaubwürdig bürgerorientierte, demokratische Basis zu stellen. Der Slogan der Veranstaltung lautet: “Jeder bringt noch einen mit.” Die Piraten freuen sich auf jeden Interessenten (offene Mailingliste).

Rechtsradikale schänden Gedenkstein

Nach einer Gedenkveranstaltung zur Prognomnacht vom 9. November 1938 ereigneten sich furchtbare Szenen in Frankfurt (Oder). Eine Gruppe Neonazis versammelte sich vor dem frisch mit Blumen dekorierten Gedenkstein. Diese, sowie dort aufgestellte Kerzen, wurden von den Rechtsradikalen heruntergerissen und auf die Straße geworfen. Als dann die Polizei eintraf sangen sie lautstark „Sieg Heil“. 16 bereits vorbestrafte Anhänger, im Alter zwischen 15 und 24 Jahren, wurden vorläufig verhaftet. Heute werden sie dem Haftrichter vorgestellt. Das Urteil bleibt abzuwarten.

Quelle: bild.de

Kleist-Festtage erffnet

In Frankfurt (Oder) haben gestern die diesjhrigen Kleist-Festtage begonnen.
Bis zum Freitag lesen 13 europische Autoren im Kleist-Museum, an der Europa-Universitt Viadrina sowie in Frankfurter und Slubicer Schulen. Als Abschluss beschftigt sich am Samstag eine Tagung mit Kleists Aufenthalt in Knigsberg, wo er 1806 als preuischer Beamter ausgebildet wurde und gleichzeitig an wichtigen literarischen Werken wie dem „Zerbrochenen Krug“ arbeitete.

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Heroin-Schmuggler verurteilt

Ein Drogenkurier wurde gestern vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) zu sechs Jahren und acht Monaten Haft verurteilt..
Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 35-Jhrige Anfang des Jahres fast 54 Kilogramm Heroin im Auto von Polen nach Deutschland geschmuggelt hat. Zollbeamten aus Frankfurt (Oder) nahmen den Mann an einer Raststtte an der A 12 fest.
Das Heroin hatte einen Marktwert von etwa 1,2 Millionen Euro.

Gelesen auf RBB-Online.de

Obdachloser misshandelt und umgebracht

Ein Obdachloser ist in Frankfurt/Oder misshandelt und umgebracht worden. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte, werden zwei Jugendliche verdchtigt, die Tat begangen zu haben. Die zwei noch nicht volljhrigen Jungen wurden gestern vernommen. Die Leiche des Obdachlosen war am Sonntag gefunden worden. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

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Betrunkener schiet auf Enten

Die Polizei hat am Samstagabend einen Betrunkenen festgenommen. Der Mann hatte in der Collegienstrae mit einer Luftdruckwaffe auf Enten geschossen
Ein Alkoholtest ergab einem Wert von 3,32 Promille Gegen ihn wird wegen Tierqulerei und Verstoes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Gelesen in der MAZ

Unbekannte randalieren auf Schulgelnde

In der Nacht zu Mittwoch haben Unbekannte auf dem Schulgelnde in der Alexej-Leonow-Strae randaliert. Die Tter rissen ein Fallrohr von der Wand und warfen die Teile ber den Schulhof. Weiterhin rissen sie ein Zaunfeld ab, wobei die Verankerung beschdigt wurde.

Gelesen in der MAZ.

Brandstiftung in Mehrfamilienhaus

Zu einem Brand kam es in der Nacht zu Dienstag in einem Mehrfamilienhaus in der Wollenweberstrae. Nachdem in einer leer stehenden Wohnung offenbar gezndelt wurde, entstand ein Schwelbrand. Der entstandene Qualm wurde glcklicherweise rechtzeitig von einer Anwohnerin bemerkt. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte der Schaden gering gehalten werden. In dem Gebude hat es in letzter Zeit des fteren gebrannt.
Noch in der Brandnacht konnte die Polizei einen verdchtigen 19-Jhrigen festnehmen.

Gelesen in der MAZ

Mann von Jugendlichen zusammengeschlagen

Am Freitagabend wurde ein stark angetrunkener Mann (48) Opfer eines berfalls. Im Durchgang der Heinrich-Hildebrand-Strae 15 c drohten ihm vier Jugendlichen, Schlge an, wenn er ihnen nicht sein Geld geben, wrde. Als der 48-Jhrige sich weigerte, schlugen die Vier ihn zusammen. Das Opfer musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Gelesen in der MAZ.

Feiernde Jugendliche angegriffen

Als ein 17-Jhriger am Samstagabend mit mehreren Kumpels an der Haltestelle Walter-Korsing-Strae sa, und dort mit ihnen anlsslich seines Geburtstages Musik hrte und Alkohol trank, setzten sich drei unbekannte mnnliche Personen an die Haltestelle. Pltzlich stand einer der Unbekannten auf und ging zur feiernden Gruppe um mit einer Person eine krperliche Auseinandersetzung anzufangen. Dabei schlug er dem Jugendlichen ins Gesicht. Als der 17-Jhrige dazwischen ging, wurde er von den anderen unbekannten Personen geschlagen und getreten. Auerdem warfen sie seinen Radiorekorder mehrmals auf den Boden. Anschlieend flchteten sie.

Zwei derTatverdchtigen (18 und 24 Jahre) konnten durch die Polizei in der nheren Umgebung gestellt und zweifelsfrei identifiziert werden. Nach dem Dritten wird gefahndet.

Gelesen in der MAZ

Ruberische Erpressung im Drogeriemarkt

Zwei unbekannte junge Mnner betraten am Freitagmittag eine Drogerie-Filiale in der Frstenwalder Strae. Zu dieser Zeit hielt sich nur eine 32-jhrige Mitarbeiterin in dem Geschft auf.
Einer der Mnner zog der Frau an ihren Haaren und bedrohte sie mit einer Pistole. Dabei schob er sie vor sich her bis in den Lagerraum, in dem sich ein Tresor befand. Nachdem das Opfer das Geld aus dem Tresor entnommen hatte, nahm der zweite Tter die Beute wortlos an sich. Die Frau musste ihr Handy bergeben und wurde danach auf der Toilette eingesperrt.
Eine Kundin befreite die Frau nach ca. 5 Minuten und informierte die Polizei. Der Schaden betrgt ca. 1.000 .

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Frau mit 2,49 Promille gestoppt

Nachdem einem Zeugen am Freitagvormittag die unmgliche Fahrweise einer Autofahrerin auffiel, stellte er sie in der Prager Strae zur Rede. Der herbeigerufenen Polizei fiel der enorme Alkoholgeruch der 39-Jhrigen auf und bat sie zum Alkoholtest. Dabei pustete sie sich auf einen Wert von 2,49 Promille. Der Fhrerschein wurde sichergestellt und eine Blutprobe entnommen.

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Sowjetische Granate gefunden

Bei Sucharbeiten in einem Wald nahe Frankfurt/Oder wurde gestern eine sowjetische Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Einem Sprecher der Stadtverwaltung zufolge wurde das Munitionsstück dicht unter der Erdoberfläche in der Nähe der Bundesstraße B5 entdeckt. Die Granate soll morgen um 9:00 Uhr entschärftt oder falls nötig gesprengt werden.

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50-jhriger Pole berfallen

In der Nacht zum Dienstag wurde ein 50-jhriger Pole von vier Personen angepbelt und zur Herausgabe seiner Deutschlandfahne aufgefordert. Als er dem nicht nachkam wurde er geschlagen und in eine dunkle Ecke gezogen und ausgeraubt. Dabei hetzte einer der Angreifer, eine 17-jhrige Jugendliche ihre beiden Mischlingshunde auf das Opfer. Danach flchteten die Tter. Im Zuge der Fahndungsmanahmen konnten vier verdchtige, erheblich alkoholisierte Personen festgenommen werden. Alle vier Personen, zwei Frauen und zwei Mnner im Alter zwischen 17 und 38 Jahren, sind bereits polizeilich bekannt.
Das Opfer wurde mit einer Kopfplatzwunde und Hmatomen in das Klinikum Markendorf gebracht. Die beiden Hunde wurden sichergestellt und in ein Tierheim gegeben.

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Dieselklau

Ein Mitarbeiter bemerkte am Samstagvormittag, dass aus einem der Bagger seines Betriebes, welcher im Markendorfer Technologiepark abgestellt war, Diesel abgezapft wurde. Polizeibeamtenkonnten den Diebstahl von etwa 200 Liter Diesel besttigen. Es wurde eine Anzeige aufgenommen.

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Bewhrungsstrafe fr den Missbrauch an Stieftchter

Wegen Missbrauchs seiner beiden Stieftchter hat das Landgericht Frankfurt (Oder) einen 48-jhriger Mann am Montag zu einer Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren auf Bewhrung verurteilt. Das Gericht sprach ihn schuldig wegen Missbrauchs Schutzbefohlener, sexuellen Missbrauchs, gefhrlicher und vorstzlicher Krperverletzung in zusammen fast 20 Fllen. Der Mann hatte die Kinder sexuell missbraucht, geschlagen und geqult. So maltrtierte er ein Mdchen unter anderem mit einem heien Bgeleisen, oder verabreichte ihm Essen bis zum Erbrechen.

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